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Der
Aachtopf bei
Aach in
Baden-Württemberg ist die wasserreichste Quelle Deutschlands. Hier entspring die Radolfzeller Aach, die nach wenigen Kilometern bei
Radolfzell in den Bodensee mündet.
Das Wasser der Karstquelle stammt aus der bei Tuttlingen versickernden Donau. Das Wasser steigt aus einer unterirdischen Quellhöhle auf und bildet einen kleinen See. Die Quellhöhle wurde ab den 1960er Jahren von Jochen Hasenmayer erforscht. Dabei entdeckte man eine Halle mit Sinterbecken und Tropfsteinresten, woraus hervorgeht, dass diese Halle einst eine lufterfüllte Bachhöhle war.
Das Wasser der Donauversickerung fließt unterirdisch ungefähr 11,7 km bei einer Geschwindigkeit von 195 m/h durch Hohlräume bis zum Aachtopf. Die Quelle hat eine durchschnittliche Schüttung von 8590 l/s, ist allerdings, wie bei Karstquellen üblich, stark jahreszeitlich abhängig.
Im Uferbereich der Aach und unterhalb des Aachtopfes liegen zusätzliche Quellen. Der Aachtopf ist ein beliebtes romantisches Wochenend-Ausflugsziel.
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