Der christliche Glaube verbreitete sich über Rom allmählich im gesamten
Imperium. Weil sich Christen weigerten, am
Kaiserkult teilzunehmen, und das Sklaventum aus Glaubensgründen missbilligten, kam es bald zu Konflikten mit der Staatsmacht. Mehrmals fanden
Christenverfolgungen im Römischen Reich statt, zuletzt zu Beginn des 4. Jahrhunderts unter Kaiser
Diokletian. Jüdische oder christliche Abweichler von der Staatsreligion wurden, wenn sie dessen überführt waren, mit dem Tode bestraft. Gleichwohl verbreitete sich die christliche Religion ebenso in den Provinzen. In den Städten
Augusta Vindelicum (Augsburg) und
Castra Regina (Regensburg) hat es Anhänger der neuen Glaubenslehre gegeben.