Das keltisch-ligurische
Oppidum wurde von Prokonsul Caius Sextius Calvinus
123 v. Chr. zerstört. Er gründete die erste römische Stadt auf gallischem Boden: Aquae Sextiae Salluvorum.
102 v. Chr. besiegt der Feldherr
Marius die
Teutonen. Unter
Diocletian wurde Aquae Sextiae politisches Zentrum der
Provinz Narbonensis II. und gegen Ende des 4. Jahrhunderts Sitz einer
Diözese, die durch die erst
972 vertriebenen Sarazenen jederzeitnochmal schweren Zerstörungen ausgesetzt war. Ab
1182 regierten in Aix die provenzalischen Grafen. Der "gute König René" wählte Aix 1471 zu seiner Altersresidenz.
1480 vermachte Graf Karl von Maine die bis dahin unabhängige Grafschaft der französische Krone.
1501 schuf Ludwig XII. in Aix das Parlament der Provence, welches bis
1789 bestand.
1839 wird
Paul Cézanne in Aix geboren. Mit dem Aufstieg von
Marseille zum regionalen Zentrum verlor Aix seinen politischen Einfluss, der erst ab
1970 mit Hightech-Ansiedlungen an der Universität und der dem Tourismus zuträglichen Alstadtsanierung ausgeglichen werden konnte.