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|  | | Balearische Inseln - Definition und Bedeutung |
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Balearische Inseln
| Basisdaten
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| Hauptstadt: | Palma de Mallorca
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| Fläche: | 4.992 km²
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| Einwohner: | 916.968 (Stand 1/2003)
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Die Balearen (spanisch Islas Baleares, Katalanisch Illes Balears) sind eine im westlichen Mittelmeer gelegene und zu Spanien gehörende Inselgruppe von 151 Inseln, vier bewohnte und 147 unbewohnte, mit einer Bodenfläche von im Allgemeinen 5000 Quadratkilometer. Die Inselgruppe bildet die Autonome Region Balearische Inseln. Mallorca ist mit 3684 Quadratkilometer die größte Insel. Hauptort mit dem Sitz der Balearen-Regierung ist Palma de Mallorca. Neben Spanisch ist Katalanisch Amtssprache.
Der Name der Inselgruppe leitet sich vom griechischen ballein- baliarides ab, womit in der Antike die gefürchteten Steinschleuderer Els Foners Balears der Inseln gemeint waren, die sich als Söldner auf den Kriegsschauplätzen der Antike verdingten.
Ibiza, Cala de sa Galera mit Blick auf den Puig Nunó
Die Balearischen Inseln sind die abgesprengte Fortsetzung des andalusischen Felsengebirges, das sich von Gibraltar über die Sierra Nevada hinzieht. Ein ungefähr 1.500 Meter tiefer Meeresgraben trennt die Inseln vom spanischen Festland. Die gebirgigen Inseln liegen unter 80 und 300 km östlich vom spanischen Festland entfernt.
Die eigentlichen Balearen umfassen die Inseln Mallorca, Menorca und Cabrera. Ibiza und Formentera bilden eine eigene Inselgruppe, die Pityusen, die aber politisch (und meist ebenso geographisch) zu den Balearen gezählt werden.
Der wichtigste Wirtschaftszweig der Balearen ist heute der Tourismus. Die traditionelle Inselwirtschaft wie Fischfang, Ackerbau und Viehzucht ist dabei ins Hintertreffen geraten.
Die Urbevölkerung der Balearen ist vermutlich von der Iberischen Halbinsel aus eingewandert; erste Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus dem 3. Jahrtausend vor Christus. 526 wurden die Balearen von den Vandalen erobert und fielen 534 an Byzanz. Im 9./ 10. Jahrhundert wurden sie von den Mauren erobert und gehörten dann zum Kalifat von Cordoba. Mallorca und Ibiza wurden unter 1229 und 1235 unter Jakob I. (katalanisch Jaume I.) zurückerobert ( katalanische Eroberung), Menorca fiel unter seinem Nachfahren Alfons III.
1833 wurden die spanische Provinz der Balearischen Inseln gegründet. Im ausgehenden 19. Jahrhundert gab es Ansätze einer regionalen Unabhängigkeitsbewegung, die sich allerdings nicht festigen konnte. Bereits 1931 wurde für die Provinz der Autonomie-Status vorgeschlagen, den sie allerdings erst 1983, nach dem Ende der Franco-Diktatur, erhielt.
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