Die Auffassung, dass es neben den Bezeichnungen als sprachlichen (gesprochenen, geschriebenen, gedachten)
Entitäten und den von ihnen bezeichneten Gegenständen obendrein zusätzliche mentale, geistige oder abstrakte Entitäten wie „Denkeinheiten“,
Intensionen oder
Extensionen gibt, ist philosophisch umstritten. Der Extensionalismus verzichtet im Sinne einer ontologischen Sparsamkeit (
Ockhams Rasiermesser) auf die Annahme der Existenz von Intensionen. Der
Nominalismus geht weiter und verzichtet auf die Annahme der
Existenz von Intensionen wie von Extensionen.