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|  | | D-Box - Definition und Bedeutung |
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Die D-Box ist ein Decoder der Kirch-Gruppe für den digitalen Fernsehprogrammanbieter DF1, der ab Mitte 1996 für knapp 900 Mark im Fachhandel angeboten wurde.
Die D-Box bietet verschiedene Anschlußmöglichkeiten, die neben dem digitalen Fernsehen und der Video-CD ebenso die nach Angaben von DF1 "Integration von bisher computergestützten, interaktiven Diensten wie Online-Zugang, E-Mail und Home-Banking sowie verschiedene CD-Anwendungen" ermöglichen sollte.
Zur Steuerung der D-Box wurde ein elektronischer Programmführer unter der Bezeichnung T.O.N.I. (Tele-Online-Navigations-Instrument) eingesetzt, welcher die Benutzung der relativ komplexen Technik erleichtern sollte.
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Inhaltsverzeichnis | |
5 Weblinks
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D-Box 1:
| · | Nokia (Satellit) (DVB-S)
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Anmerkung : D-Box 1 == Nokia Mediamaster 9500
D-Box 2:
Seit ein paar Jahren ist ebenso Linux für die d-box 2 verfügbar. Hierzu gibt es verschiedene Oberflächen, besonders bekannt sind Neutrino, Enigma, EliteDVB und Lcars. Wegen der schnellen Umschaltzeiten und der gut durchdachten Features ( Streaming Video, Aufnahme über Ethernet, schnelle Kanalsuche usw.) ist sehr schnell eine große Fangemeinde entstanden. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Originalsoftware in Java geschrieben ist und die CPU mit 66 Mhz damit an die Grenzen stoßt.
Das Aufspielen der Distribution ist im allgemeinen erst nach einem kleinen Umbau der d-box 2 möglich, der allerdings die Schutzrechte der Entwicklerfirma BetaResearch GmbH verletzt.
In die Schlagzeilen kam Linux für die d-box 2 jederzeitnochmal wegen illegal angepasster Versionen der Distributionen, welche ein kostenloses Anschauen des Bezahlfernsehsenders Premiere bzw. dem Programm von Mediavision im Kabel der Deutschen Telekom und dem ORF erlaubten.
3 Geschichte und Entwicklung
Die D-Box 1 war der erste DVB-fähige Receiver, der in sehr großen Mengen produziert und vermarktet wurde. Zunächst hatte der Bezahlfernsehanbieter DF1 die Firma Nokia mit der Entwicklung und Produktion beauftragt, später nutzten ebenso Premiere, Deutsche Telekom und der ORF die D-Box als technische Plattform für das eigene Programm.
Nachdem Kirchs DF1 und Premiere fusionierten, bekamen ebenso andere Hersteller wie Philips und Sagem Lizenzen, um eine Set-Top-Box mit dem Markennamen d-box zu produzieren. Dies beschränkte sich allerdings auf den Nachfolger, die D-Box 2.
Seit 2001 werden keine neuen Geräte mehr produziert, im Handel befindliche Exemplare sind größtenteils Rückläufer ehemaliger Mietgeräte von Premiere.
| · | Mediabox der Multimedia-Betriebsgesellschaft (MMBG)
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