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|  | | MAC-Verfahren - Definition und Bedeutung |
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Bei den MAC-Verfahren ( Multiplexed Analog Components) handelt es sich um Fernsehnormen, die Anfang der 1980er für das Satelliten-Fernsehen entwickelt wurden. Ziel war es einen in der Zukunft ausbaubaren Standard zu entwickeln, der eine bessere Bildqualität als PAL oder NTSC bietet, und ebenso für höhere Auflösungen wie bei HDTV verwendet werden kann. Ebenso ist das Scrambling (für Bezahlfernsehen) möglich.
Grundlage der unterschiedlichen MAC-Systeme ist das zeitmultiplexte Übertragen der einzelnen Signalkomponenten für Helligkeit und Farbinformationen. Dies vermeidet die bei PAL vorkommenden Effekte wie Cross-Color und Cross-Luminanz.
Das MAC-Verfahren konnte sich allerdings nicht durchsetzen. Lediglich bei einigen Pay-TV-Sendern wurde es eingesetzt.
In der ersten Version wurde das multiplexte Bildsignal mit einem digitalen Tonsignal frequenzmoduliert. Es wurde praktisch nicht verwendet.
Bei B-MAC wird das digitale Tonsignal in der Austastlücke eingespielt, also mit den Bildsignalen zeitmultiplext. Da es nicht genügend Platz für eine geeignet große Anzahl an Tonkanälen bietet, wurde es größtenteils für Satelliten-Überspielungen unter Fernsehstationen verwendet.
Als Weiterentwicklung von B-MAC wird bei C-MAC das Tonsignal mittels PSK Phasenmoduliert, was Platz für mehrere digitale Tonkanäle, sowie zusätzliche digitale Zusatzdaten bietet. Der Nachteil dieses Verfahrens ist die mit 27 MHz relativ hohe Bandbreite, wodurch ein C-MAC-Signal nicht in die für terrestrische Übertragung oder im Kabel zur Verfügung stehende Kanalbandbreite passt.
Um das MAC-Signal in der im Hyperband im Kabel zur Verfügung stehende Bandbreite von 10,7 MHz übertragen zu können, verwendet D-MAC bei den digitalen (Ton)-Daten statt der binären Kodierung eine dreistufige Logik.
Durch das Weglassen einiger digitaler Tonkanäle schaffte man es bei D2-MAC die Bandbreite auf 7 bzw. 8 MHz zu verringern, wodurch eine terrestrische Übertragung möglich wurde.
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