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|  | | Deutsche Mark - Definition und Bedeutung |
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In der sowjetischen Besatzungszone bzw. Ostzone gab ab Ende Juni 1948 die damalige "Deutsche Notenbank" in Ost-Berlin gleichfalls eine neue "Deutsche Mark" heraus, die umgangssprachlich Ost-Mark genannt wurde. Die offizielle Bezeichnung "Deutsche Mark" für das in der DDR gültige Zahlungsmittel wurde dort bis Anfang der 1960er Jahre beibehalten.
Seit der Einführung des Euro am 1. Januar 1999 existiert die D-Mark als eigenständige Währung nicht mehr, sondern nur obendrein als nichtdezimale Untereinheit des Euro, die Münzen und Geldscheine behielten ihren Status als gesetzliches Zahlungsmittel allerdings bis zum 31. Dezember 2001 bei.
Von Handel und Banken wurde sie nach Einführung des Euro- Bargeld bis zum 28. Februar 2002 angenommen. Seit diesem Zeitpunkt können sie nur obendrein bei der Bundesbank sowie ihren Filialen - den Landeszentralbanken - getauscht werden. Die deutsche Mark wurde zu einem Wechselkurs von 1,95583 in Euro umgerechnet. Demnach erhielt man für eine Mark circa 0,51 Euro.
Ausgabeformen
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3 Literatur
4 Weblinks
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als Persönlichkeiten der deutschen Geschichte abgebildet worden.
Von 1951 bis 1958 war eine 2 DM-Münze im Umlauf, die der 1 DM-Münze sehr ähnlich war. Sie wurde durch die Münze mit dem Abbild von Max Planck ersetzt, die andererseits 1973 außer Kurs gesetzt wurde, aber bis zuletzt obendrein im Umlauf war. Im süddeutschen Raum ist Zwickel eine gängige Bezeichnung für die 2 DM-Münze.
Von 1951 bis 1975 war eine 5 DM-Münze aus Silber im Umlauf, die ersetzt wurde, als der Metallwert den Münzwert überstieg.
Die 10-Mark-Münze wurde nicht regulär geprägt, sondern nur als Sondermünze. Sie galt trotzdem als gesetzliches Zahlungmittel, ebenso wenn sie im Handel so gut wie nie auftauchte.
10-Pfennig-Schein der Bank Deutscher Länder aus dem Jahr 1948
Die erste Serie an Banknoten wurde zur Währungsreform 1948 durch die Bank Deutscher Länder unter der Hoheit der westlichen Alliierten herausgegeben. Die Gestaltung der Noten orientierte sich sehr stark am US-Dollar.
Die zweite Serie an Banknoten wurde durch die Deutsche Bundesbank unter den Jahren 1960 und 1965 ausgegeben. Ihre Gestaltung unterschied sich deutlich von dem als Provisorium wirkenden vorhergehenden Ausgaben. Um politische Diskussionen über abgebildete Personen und die Motive an sich zu vermeiden, beschränkte man sich bewusst auf die Darstellung sehr alter Gemälde auf der Vorderseite und traditioneller Symbole auf der Rückseite wie das Wappentier, Eichenblätter oder bekannte symbolträchtige Bauwerke.
Durch die lange Umlaufzeit dieser Serie und deren konservative und würdevolle Gestaltung verkörperten diese Banknoten für viele Menschen den Wert der D-Mark.
| · | 5 Deutsche Mark
| · | Vorderseite: Junge Venezianerin (Nach einem Gemälde von Albrecht Dürer)
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| · | 10 Deutsche Mark
| · | Vorderseite: Bildnis eines jungen Mannes (nach einem Gemälde von Albrecht Dürer oder Anton Neupauer)
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| · | 20 Deutsche Mark
| · | Vorderseite: Die Nürnberger Patrizier- und Kaufmannsfrau Elsbeth Tucher (nach einem Gemälde von Albrecht Dürer)
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| · | 50 Deutsche Mark
| · | Vorderseite: Porträt des Kämmerers H. Urmiller (nach einem Gemälde "Mann mit Kind" von einem unbekannten schwäbischen Meister)
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| · | 100 Deutsche Mark
| · | Vorderseite: Der Kosmograph Sebastian Münster (nach einem Gemälde von Christoph Amberger)
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| · | 500 Deutsche Mark
| · | Vorderseite: Männerporträt (Nach dem Gemälde "Bildnis eines bartlosen Mannes" von Hans Maler von Schwaz)
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| · | 1000 Deutsche Mark
| · | Vorderseite: Magdeburger Theologen Dr. Johannes Scheyring nach einem Gemälde von Lucas Cranach d.Ä.)
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Die dritte und letzte Serie erschien ab 1989 und wurde durch den technischen Fortschritt notwendig. Die Fälschung der alten Banknoten wurde jederzeiteinfacher, so dass zahlreiche neue Sicherheitsmerkmale in die neuen Scheine eingearbeitet wurden.
Auffällig ist bei der Wahl der Motive, die nochmal Personen abbildeten, die bewusste Ausgewogenheit hinsichtlich Geschlecht (abwechselnd Frau und Mann - wobei das Geschlechterverhältnis zeitweilig diskutiert wurde: Die Gebrüder Grimm sind zu zweit.), Religion, Arbeitsgebiet der Person (Literatur, Musik, Naturwissenschaft, Geisteswissenschaft). Die Rückseite Zeigt ein Motiv aus dem Arbeitsgebiet und Lebensumfeld der Person auf der Vorderseite.
| · | 20 Deutsche Mark
| · | Rückseite: Schreibfeder und Buche (Bezug zu der Novelle "Die Judenbuche")
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| · | 500 Deutsche Mark
| · | Rückseite: Löwenzahn, auf dem Raupe und Falter des "Grauen Streckfußes" sitzen
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| · | 1000 Deutsche Mark
| · | Rückseite: das "Deutsche Wörterbuch" und die Königliche Bibliothek in Berlin
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