| F-102 Delta Dagger
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Bild nicht gefunden F-102 Delta Dagger
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| Beschreibung
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| Aufgabe | Abfangjäger
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| Besatzung | 1
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| Abmessungen
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| Länge | 20,83 m
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| Spannweite | 11,61 m
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| Höhe | 6,45 m
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| Flügelfläche | 61,46 m²
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| Gewichte
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| Leer | 8.639 kg
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| Beladen | 14.314 kg
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| Antrieb
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| Triebwerk
| Ein Pratt & Whitney J57 mit Nachbrenner
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| Schub | 71 kN
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| Leistung
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| Höchstgeschwindigkeit | 1.304 km/h
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| Kampfradius | 1.609 km
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| Überführungsreichweite |
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| Dienstgipfelhöhe | 16.764 m
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| Steigrate | 3.960 m/min
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| Bewaffnung
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| Raketen
| 24 ungelenkte 70 mm-Raketen, 6 Lenkraketen
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Das Flugzeug wurde aus dem Convair-Forschungsflugzeug XF-92A zusätzlichentwickelt, mit dem in den späten
1940er Jahren die Eigenschaften von Delta-Flügeln erforscht worden waren. Die Air Force ging bei der Projektrealisierung für ihren neuen Abfangjäger erstmals über Komplett-Ausschreibungen vor, das heißt es wurde ein komplettes
Waffensystem ausgeschrieben, bestehend aus dem schlüsselfertigen Jäger und seiner Bewaffnung. Der Anforderungskatalog für das Projekt MX-1554 war am
18. Juni 1950 fertig, und bis Januar
1951 hatten sechs Hersteller Entwürfe eingereicht, von denen Convair,
Lockheed und Republic ausgewählt wurden, um Prototypen zu bauen. Drei parallele Projekte waren der Air Force allerdings zu teuer, und so wurde nur das zum damaligen Zeitpunkt fortgeschrittendste Projekt von Convair fortgeführt. Die spätere F-102 hieß damals obendrein
Model 8-80 und besaß obendrein das schwächere J-40 Triebwerk von Westinghouse anstatt des obendrein in der Entwicklung befindlichen J67 von Wright.
Die
YF-102A absolvierte ihren Erstflug am
24. Oktober 1953, ging allerdings neun Tage später bei einem Unfall verloren. Das zweite Flugzeug flog am
11. Januar 1954 und bestätigte die Befürchtungen, die schon der erste Prototyp geweckt hatte: Die Flugleistungen waren unterdurchschnittlich und weit unter den festgelegten Anforderungen. Das Problem konnte durch eine Änderung der Rumpfform gelöst werden, und am
19. Dezember flog das modifizierte Flugzeug
Model 8-90 erneut, und erreichte dabei eine Geschwindigkeit von Mach 1,22 und eine Höhe von 53.000 Fuß (16.155 m).
Die ersten einsatzbereiten F-102A kamen im April
1956 zur 327. Abfangjäger-Staffel auf die George Air Force Base, im Allgemeinen wurden 889 Stück gebaut. Außerdem wurden 111 TF-102A (zweisitzige Ausbildungsflugzeuge) produziert.
1973 wurden sechs Flugzeuge in Zieldronen umgebaut, mit denen
MiG-21 simuliert wurden.
Die "fertige" Delta Dagger blieb jederzeitobendrein hinter den Erwartungen zurück, aber die für die F-102B geplanten Verbesserungen wurden später Teil eines neuen Flugzeugs, der F-106 Delta Dart.