Die
Blendenzahl (auch
F-Zahl genannt) gibt die Lichtstärke eines
Objektives an. Berechnet wird die Blendenzahl
κ aus dem Verhältnis des Durchmessers
D der wirksamen Öffnung (i.e. des
virtuellen Bildes der
Blende durch das Objektiv) und der
Brennweite f des Objektivs:
Im Allgemeinen entspricht
D weitgehend dem wirklichen Blendendurchmesser, da die Blende zumeist unter oder unmittelbar hinter den Objektivlinsen sitzt.
Je kleiner die Blendenzahl ist, desto lichtstärker (im
Fachjargon: desto "schneller") ist eine
Optik.
Umgekehrt bewirkt eine hohe Blendenzahl eine größere
Schärfentiefe.
Das
Öffnungsverhältnis bei
Teleskopen entspricht dem Kehrwert der Blendenzahl, wobei
D die freie Öffnung bzw. Eintrittspupille des Teleskops bezeichnet.
In der Mikroskopie verwendet man an Stelle der Blendenzahl die
numerische Apertur NA. Beide Größen sind umgekehrt proportional zueinander.
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