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 G11 (Gewehr) - Definition und Bedeutung

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G11 mit Zielfernrohr
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G11 mit Zielfernrohr

Das Gewehr G11 ist eine moderne Schusswaffe der Firma Heckler und Koch. Es ist eine bisher einzigartige Waffe, da statt normaler Munition spezielle hülsenlose Munition im Kaliber 4,7 mm verwendet wird. Bei der Entwicklung der Waffe setzte man besonderen Wert auf den Drei-Schuss-Feuerstoßmodus, da die Entwickler davon ausgingen, dass drei Projektile notwendig sind, um einen feindlichen Soldaten komplett auszuschalten. So machte man es sich zum Ziel, dass die Waffe in kürzester Zeit drei Projektile hintereinander abfeuern sollte. Dies ermöglichte nicht nur, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit alle drei Geschosse den Feind treffen werden, sondern sorgte ebenso dafür, dass der Schütze den Rückstoß erst nach dem dritten Schuss zu spüren bekam und so die Waffe nicht allzu sehr verzieht. Um diese hohe Schussfolge zu erreichen, setzte man auf hülsenlose Munition. Neben dem Feuerstoßmodus, mit dem eine beeindruckende theoretische Kadenz von 2100 Schuss / Minute möglich ist, gibt es obendrein den vollautomatischen Modus (600 Schuss / Minute) und den halbautomatischen Modus. Die Waffe verwendet einen rotierenden Verschluss. Das Zielfernrohr war fest serienmäßig vorgesehen.
Obwohl die Waffe ursprünglich in der deutschen Bundeswehr eingeführt werden sollte, schaffte es nie über ihr Prototyp-Stadium hinaus. Gründe hierfür waren:
·  Die Waffe war sehr schmutzempfindlich und so traten selbst bei kleinen Verschmutzungen schon Funktionsstörungen auf.
·  Man scheute sich davor ein NATO-fremdes Kaliber einzuführen.
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel G11 (Gewehr) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.