Das Gewehr
G11 ist eine moderne
Schusswaffe der Firma
Heckler und Koch. Es ist eine bisher einzigartige Waffe, da statt normaler Munition spezielle
hülsenlose Munition im Kaliber 4,7 mm verwendet wird. Bei der Entwicklung der Waffe setzte man besonderen Wert auf den Drei-Schuss-Feuerstoßmodus, da die Entwickler davon ausgingen, dass drei
Projektile notwendig sind, um einen feindlichen Soldaten komplett auszuschalten. So machte man es sich zum Ziel, dass die Waffe in kürzester Zeit drei Projektile hintereinander abfeuern sollte. Dies ermöglichte nicht nur, dass mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit alle drei Geschosse den Feind treffen werden, sondern sorgte ebenso dafür, dass der Schütze den
Rückstoß erst nach dem dritten Schuss zu spüren bekam und so die Waffe nicht allzu sehr verzieht. Um diese hohe Schussfolge zu erreichen, setzte man auf hülsenlose Munition. Neben dem Feuerstoßmodus, mit dem eine beeindruckende theoretische
Kadenz von 2100 Schuss / Minute möglich ist, gibt es obendrein den vollautomatischen Modus (600 Schuss / Minute) und den halbautomatischen Modus. Die Waffe verwendet einen rotierenden Verschluss. Das
Zielfernrohr war fest serienmäßig vorgesehen.
Obwohl die Waffe ursprünglich in der deutschen
Bundeswehr eingeführt werden sollte, schaffte es nie über ihr
Prototyp-Stadium hinaus. Gründe hierfür waren: