Etwa im Jahre
600 v. Chr. gründeten Ionische Griechen an der Mündung der
Rhone die Stadt
Massilia (heute
Marseille). Massilia entwickelte sich zu einer bestimmenden Stadt in der Region.
118 v. Chr. wurde die Provinz
Gallia transalpina (dt. Gallien jenseits der Alpen) mit Hauptstadt in
Narbo eingerichtet.
113 v. Chr. begann der Einfall der germanischen
Kimbern und
Teutonen in das heutige Südfrankreich und Oberitalien. Im Jahr
105 v. Chr. wurden diese Stämme allerdings durch zwei römische Heere an der Rhone zurückgeschlagen.
Im Jahr
102 v. Chr. besiegte der römische Feldherr Gaius
Marius die Teutonen bei Aquae Sextiae. 101 v. Chr siegte Marius in Oberitalien nahe dem Ort Vercellae (
Vercelli) ebenso über die Kimber.
Im Zug der folgenden
Romanisierung wird eine römische Zivilverwaltung eingesetzt. Als Amtssprache wird das so genannte
Vulgärlatein etabliert, das als Sprachgrundlage des späteren Französisch gilt. Es
entsteht eine gallisch-römische Kultur. Insbesondere in
Nîmes und
Arles finden sich obendrein heute römische Bauten der Periode.
Den in diesen Provinzen lebenden keltischen Stämmen wurde unter Julius Cäsar ungefähr
50 v. Chr. die römische Staatsbürgerschaft gewährt.
Andere Quellen datieren die Gewährung auf
69 n. Chr.
Um
300 wurden zahlreiche Festungsanlagen modernisiert. In Lutetia (
Paris) residierte zeitweilig sogar der römische Kaiser.
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