Ossius wurde um
296 zum
Bischof geweiht und dann unter der Verfolgungspolitik des Kaisers Maximilian (
303-
305) zu leiden. Die erste
Synodenteilnahme wird für
306(?) in Elvira angenommen. Ab (
312/)
313 fand sich Ossius als Berater im Gefolge des Kaisers
Konstantin bereitete das
Konzil von Nicäa 325 vor, das er (unter dem Kaiser) ebenso leitete und maßgeblich beeinflusste. Es folgten zusätzliche Synoden, die Ossius, der sich geistig jederzeitin der Nähe des
Bischofs von Rom in
Rom halten wollte, dabei aber in relativer Selbstständigjkeit arbeitete, führte. Unter Kaiser
Konstantius II., der die Verurteilung des
Athanasius betrieb, wurde der sich dem verweigernde schon um die einhundert Jahre alte Bischof dann ein vermutlich erstes und letztes Mal in Kerkerhaft genommen - bis er die
arianische 2. Sirmitische Formel unterschrieb. Der dann in seine Diözese zurückkehrende Ossius wurde nun sogleich von einer spanischen Synode verurteilt. Als Strafe legte ihm diese Synode die
damnatio memoriae auf: Der Name der Ossius von Cordoba wurde nicht in die
Diptychen seiner Diözese aufgenommen. Kurz darauf verstarb der Bischof.