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 I2C - Definition und Bedeutung

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I2C (für Inter-Integrated Circuit, gesprochen I-squared-C) ist ein von Philips Semiconductor entwickelter serieller Bus für Computersysteme. Er wird benutzt, um Geräte mit kleiner Übertragungsgeschwindigkeit an ein Embedded System oder eine Hauptplatine anzuschließen.
Das ursprüngliche System wurde in den frühen 1980er Jahren als Batterie-Kontrollinterface entwickelt, wurde aber später zu einem einfachen internen Bussystem umgebaut, um mit verschiedenen Chips von Philips Steuerungselektroniken bauen zu können.
I2C benutzt ausschließlich zwei bidirektionale Pins (Takt und Daten), die mit +5V laufen und mit Widerständen abgeschlossen sind. Der Bus arbeitet mit 100 kbit/s im Standard-Modus, lässt sich allerdings ebenso in einen langsamen Modus schalten, bei dem dann 10 kbit/s übertragen werden können.
Busse dieses Typs kamen in Mode, als die Ingenieure bemerkten, dass ein Großteil der Kosten eines integrierten Schaltkreises von der Größe des Gehäuses und der Anzahl der Pins abhingen. Ein großes Gehäuse hat mehr Pins, daher ebenso mehr Herstellungsschritte, braucht mehr Platz auf der Platine, wiegt mehr und hat mehr Verbindungen, die versagen können. All dies steigert die Entwicklungs-, Produktions-, Testkosten und später ebenso die Betriebskosten, oder verringert den Komfort (Gewicht ist z. B. ein kritischer Faktor für Mobiltelefone).
Eine besondere Stärke von I2C ist die Tatsache, dass ein Mikrocontroller ein ganzes Netzwerk von Chips mit nur zwei I/O-Pins und einfacher Software kontrollieren kann.
Obwohl er viel langsamer als die meisten Bus-Systeme ist, ist I2C durch seine niedrigen Kosten geradezu ideal für Peripherie-Geräte, die wohl unbedingt notwendig sind, aber nicht schnell sein müssen. Er wird oftmalsfür Selbsttests, Lautstärkeregler, langsame Analog-Digital- oder Digital-Analog-Wandler, Echtzeituhren, kleine nichtflüchtige Speicher, Kontrolle von Taktgeneratoren etc. eingesetzt. Auch während des Betriebes können Chips zum Bus hinzugefügt oder entfernt werden, was I2C ebenso für im Betrieb tauschbare Geräte nützlich macht.
Der grundlegende Bus hat einen Adressraum von 7 Bit, was bis zu 112 Knoten auf einem Bus erlaubt (16 der 128 möglichen Adressen sind für Sonderzwecke reserviert). 1992 wurde die erste standardisierte Version v1.0 veröffentlicht. Diese fügte einen neuen "schnellen" Modus mit 400 kbit/s hinzu und erweiterte den Adressraum auf 10 Bit, so dass nun bis zu 1.024 Knoten unterstützt werden. Version 2.0 aus dem Jahr 1998 fügte einen "Hochgeschwindigkeits-Modus" mit 3,4 Mbit/s hinzu, wobei die Strom- und Spannungsanforderungen in diesem Modus gesenkt wurden (dadurch spart der Bus ganz nebenbei ebenso obendrein Energie). Die neueste Version v2.1 von 2001 ist eine kleine Aktualisierung gegenüber 2.0.
I2C wurde ebenso als Basis für ACCESS.bus und VESA's Monitordaten-Interface (Display Data Channel, knapp DDC) benutzt.
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel I2C aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.