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 José Luis Rodríguez Zapatero - Definition und Bedeutung

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José Luis Rodríguez Zapatero
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José Luis Rodríguez Zapatero
José Luis Rodríguez Zapatero (* 4. August 1960 in Valladolid, Spanien) ist ein spanischer Jurist und Politiker. Zapatero gehört der Sozialistischen Arbeiterpartei Spaniens (PSOE) an und wurde am 16. April 2004 vom spanischen Parlament zum Ministerpräsident gewählt. Zapatero ist mit Sonsoles Espinosa verheiratet und Vater zweier Töchter.
Inhaltsverzeichnis
2 Weblinks

 1 Leben

 1.1 Herkunft

Rodríguez Zapatero stammt aus einer Familie mit einer langen linksgerichteten politischen Tradition. Sein Großvater, der im Spanischen Bürgerkrieg auf Seiten der Republikaner gekämpft hat, wurde von den Nationalisten zu Beginn des Krieges 1936 getötet.

 1.2 Politisches Engagement

An einem politischen Wahlkampf nahm Zapatero erstmals in Gijón im Jahr 1977 teil, als sich Spanien auf die ersten demokratischen Wahlen seit dem Tod des Diktators Francisco Franco vorbereitete. Sprecher auf dieser Wahlkampfveranstaltung war der Vorsitzende des PSOE Felipe González, der in der Zeit von 1982 bis 1996 Ministerpräsident von Spanien war. Rodríguez Zapatero trat knappe Zeit später in die PSOE ein, nach eigener Aussage, weil er derart von Felipe González' Wahlauftritt beeindruckt wurde.
Im Jahr 1982 stand Rodríguez Zapatero der Jugendorganisation des PSOE in seiner Heimatprovinz León (Provinz) vor. 1986 wurde er zum jüngsten Abgeordneten im spanischen Parlament (Congreso). 1988 wurde er Vorsitzender des PSOE in der Region León. Im Jahr 1997 stieg er in den Vorstand der spanischen Sozialisten auf und wurde schließlich bei einer Kampfkandidatur im Jahr 2000 überraschend zum Parteivorsitzenden des PSOE gewählt.

 1.3 Präsidentschaft

Aus den knapp nach den Madrider Zuganschlägen vom 11. März 2004 stattfindenen spanischen Parlamentswahlen vom 14. März 2004 gingen die von ihm als Spitzenkandidat angeführten Sozialisten überraschend als Sieger hervor. Mit 164 von im Allgemeinen 350 Abgeordnetensitzen verpassten die Sozialisten dabei nur knapp die absolute Mehrheit. In seiner konstituierenden Sitzung am 16. April 2004 wählte das spanische Parlament Zapatero mit 183 von 350 Stimmen zum neuen Ministerpräsidenten. Er erhielt dabei wie auch die Stimmen seiner Partei als ebenso Stimmen einiger nationalistischer Regionalparteien. Einen Tag nach seiner Wahl im Parlament ist der neue spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero vereidigt worden. An der Zeremonie im Palast Zarzuela bei Madrid nahmen König Juan Carlos I, Königin Sofia, der abgelöste Regierungschef Jose Maria Aznar von der konservativen Volkspartei (Partido Popular) und Spaniens oberster Richter teil.

 1.4 Positionen

Früher obendrein als Bambi verspottet und aus seiner Arbeit als Oppsitionsführer nicht sonderlich als Machtmensch bekannt, der seinen Vorgänger ersetzen könne, bewies er doch bald seine Führungsstärke.
Innenpolitisch steht Zapatero, ähnlich wie andere europäische Sozialdemokraten der Jahrtausendwende für eine gemäßigte linksgerichtete Politik. Er setzt sich für die Gleichberechtigung und eine gemäßigte Loslösung vom Zentralstaat ein.
Im Vorfeld der Wahl 2004 befand sich Zapatero politisch auf der Seite der Gegner des Irakkriegs. Unmittelbar nach der Parlamentswahl 2004 hatte er das Verbleiben der spanischen Truppen im Irak mit der Übernahme einer wichtigen Rolle durch die UNO verknüpft. Die Wahrscheinlichkeit hierzu schätzte er allerdings bald als klein. Gleich nach der Wahl zum Ministerpräsidenten am 16. April 2004 bestand deshalb eine seiner ersten Amtshandlungen darin, den baldigen Truppenabzug aus dem Irak bekanntzugeben.
Wegen der Haltung zum Irakkrieg kühlten sich die Beziehungen zu den USA zusehends ab, während Zapatero im Gegensatz zu seinem Vorgänger Aznar für eine stark europaorientierte Politik eintrat.
Doch ebenso zu Marokko baute Zapatero wirde eine bessere Beziehungen auf. Einwanderer ohne Papiere plant er zu legalisieren.
Zapatero ist mit einer Sängerin verheiratet.
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