Abebooks.de - Antiquarische und gebrauchte Bücher
Lesezeichen setzen | Seite empfehlen
   Navigation

 Zur Startseite

 Zufälliger Artikel

 Impressum
   Verwandte Artikel

 Britannien

 Burgunder

 Constantius

 Diokletian

 Konstantin

 Maxentius

 Regierung

 Schwiegersohn

 Selbstmord

 Tetrarchie

   
    
      

A B C D E F
G H I J K L
M N O P Q R
S T U V W X
Y Z


eXTReMe Tracker
  

 Maximian - Definition und Bedeutung

Sie haben im Ilexikon erfolgreich nach der Definition, der Bedeutung oder Informationen zum Begriff 'Maximian' gesucht. Hier finden Sie eine Beschreibung, Erklärung, Definition, die Bedeutung sowie viele aktuelle Infos zum Begriff 'Maximian' und damit verwandten Themen.

Marcus Aurelius Valerius Maximianus, genannt Herculius, (* um 240 bei Sirmium, heute Sremska Mitrovica, in Pannonien; † 310 in Gallien) war zusammen mit Diokletian Kaiser des Römischen Reichs vom 1. März 286 bis zum 1. Mai 305.
Aus einer armen Familie stammend, machte Maximian Karriere in der Armee bis 285, als der neue Kaiser Diokletian, sein Freund, ihn zum caesar (Unterkaiser) machte und ihm die Regierung des Westteils des Reiches übergab. Im folgenden Jahr wurde Maximian augustus neben Diokletian (und zuständig für den Westen des Reichs), und im Jahr 293, als Diokletian die Tetrarchie einführte, wurde sein Schwiegersohn Constantius sein Caesar.
Während seiner Regierung hatte Maximian einige militärische Erfolge vorzuweisen: gegen die Alemannen und Burgunder im nördlichen Germanien, gegen die Carpi an der Donaugrenze und gegen Carausius, der in Britannien rebellierte und sich selbst zum Kaiser erklärte. Darüber hinaus stärkte er die Grenzverteidigung in Afrika.
Am 1. Mai 305 traten Diokletian und Maximian zusammen zurück, wobei klar ist, dass es sich nicht um den Willen Maximians handelt, sondern dass er von Diokletian gedrängt wurde. Galerius und Konstantius Chlorus wurden neue Kaiser, Flavius Valerius Severus und Maximinus Daia neue Caesaren.
Als Konstantius im Folgejahr starb, griff Maximian nochmal in die Reichspolitik ein: sein Sohn Maxentius bekam den Kaisertitel im Westen und Maximian ernannte sich selbst im Februar 307 erneut zum Augustus. Maximian löste die Konflikte rund um seine Regierung, indem er Severus und Galerius in einer Schlacht schlug und Konstantius’ Sohn Konstantin I. an seine Seite brachte und mit seiner Tochter Fausta vermählte.
Dennoch rebellierte Maximian 308 gegen seinen eigenen Sohn. Er marschierte auf Rom, wurde aber geschlagen und gezwungen, mit Konstantin nach Gallien zu fliehen. 310 erklärte er sich dort zum dritten Mal zum Kaiser, war aber nicht in der Lage, sich jetzt gegen Konstantin zu verteidigen, der ihn schließlich zum Selbstmord zwang.
Gleichzeitig mit:
Diokletian (284 - 305)
Nachfolger:
Constantius (305 - 306),
Galerius (305 - 311)

Infos zu Ilexikon.com
Wir hoffen dass Sie alle gewünschten Informationen zum Begriff 'Maximian' gefunden haben. Alle Informationen zur Definition des Begriffs Maximian und zur Bedeutung des Wortes Maximian werden Ihnen kostenlos bereitgestellt. Unser Traffic und unsere Programmierarbeit finanziert sich ausschließlich durch Werbeeinnahmen. Wir danken für Ihren Besuch und hoffen dass Sie unser Portal zusätzlichempfehlen.

 Weiteres zu dem Artikel


Sie möchten die Besucher Ihrer Internet-Seite auf weiterführende Definitionen und Informationen zum
Thema "Maximian" aufmerksam machen? Dann platzieren Sie doch einfach folgenden Link auf Ihre Homepage:

<a href="http://www.ilexikon.com/Maximian.html" title="Definition und Informationen zu dem Thema Maximian">Maximian</a>
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Maximian aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.