Die Stadt liegt auf einer Halbinsel und ist von Wallanlagen umgeben. Die wichtigsten Industriezweige Melillas sind die Fischverarbeitung und der Schiffbau. Vom Freihafen aus werden v.a. Fisch, Obst, Eisen und Blei exportiert. Der grenzübergreifende Handel (legal oder illegal) sowie finanzielle Transfers aus Spanien oder der
EU sind zusätzliche wirtschaftliche Stützen der Stadt.
Melilla geht auf eine Gründung der Phöniker zurück (Rusadir). Die Stadt war zunächst Grenzbefestigung des Königreichs von Tremecén und des Königreichs von Fez.
1497 wurde die Stadt von Spanien erobert. Seit der Staatsgründung im Jahr
1640 beansprucht Marokko Melilla, das benachbarte
Ceuta sowie einige kleine spanische Inseln vor der afrikanischen Küste.