In der Komplexitätstheorie lassen sich so verschiedene Probleme und
Algorithmen vergleichen. So kann man für Problemstellungen mit Ω eine untere Schranke für zum Beispiel die
asymptotische Laufzeit angeben, mit O entsprechend eine obere Schranke. Bei O(f) wird die Form von f (z.B. f(n)=n
2) ebenso als die
Aufwandsklasse oder Aufwandsmaß bezeichnet (also z.B. quadratisch). Bei dieser Notation werden, wie die Definitionen der Landau-Symbole ja ebenso zeigen, konstante Faktoren vernachlässigt. Dies ist gerechtfertigt, da die Konstanten zu großen Teilen vom verwendeten
Maschinenmodell bzw. bei
implementierten Algorithmen von der Qualität des
Compilers und diversen Eigenschaften der
Hardware des ausführenden
Computer abhängig sind. Damit können sie nicht direkt mit der Laufzeit des Algorithmus in Verbindung gebracht werden.