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 O. W. Fischer - Definition und Bedeutung

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Otto Wilhelm Fischer (* 1. April 1915 in Klosterneuburg, Niederösterreich; † 29. Jänner 2004 in Lugano) war ein Schauspieler.Nach der Matura studierte Fischer einige Semester an der Universität Wien, dann wechselte er auf das Max-Reinhardt-Seminar. Über das Theater in der Josefstadt, die Münchner Kammerspiele und das Deutsche Volkstheater spielte er sich an das Burgtheater in Wien, dessen Mitglied er von 1945 bis 1952 war. In der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders avancierte O. W. Fischer zum bestbezahlten deutschsprachigen Kino-Star. In zahlreichen Filmen spielte er mit Maria Schell und Ruth Leuwerik Liebespaare.
1942 heiratete Fischer die aus Prag stammende Schauspielerin Anna (Nanni) Usell (1903- 1985).
Seit den 1960er-Jahren lebte Fischer in Vernate (Tessin) und spielte, nach dem erfolglosen Versuch ebenso in Hollywood bekannt zu werden, nicht mehr in Filmen.
Inhaltsverzeichnis

 1 Auszeichnungen

· Bambi 1953, 1954, 1955, 1958, 1959, 1960, 1961, 1987, 1990, 1992
· Ernennung zum Professor 1970

 2 wichtige Theaterrollen

· Fritz in der "Liebelei" von Arthur Schnitzler, Debüt am Theater in der Josefstadt 1936
· Titelrolle im "Demetrius" von Hebbel
· Anatol in "Frage an das Schicksal" von Arthur Schnitzler
· Saint Just in "Dantons Tod"
· Oswald in Ibsens "Gespenster"
· Titelrolle von Hofmannsthals "Der Schwierige" (1967 bei den Salzburger Festspielen)

 3 Filme (Auswahl)

· "Burgtheater" (1936)
· "Anton, der Letzte" (1939) Graf Willy Othmar
· "Meine Tochter lebt in Wien" (1940) Chauffeur Hauser
· "Der Meineidbauer" (1941) Franz Ferner
· "Sommerliebe" (1942)
· "Wien 1910" (1943)
· "Die beiden Schwestern" (1943)
· "Sieben Briefe" (1944)
· "Glück unterwegs" (1944)
· "Spiel"(1944)
· "Leuchtende Schatten" (1945)
· "Triumph der Liebe" (1947)
· "Das unsterbliche Antlitz" (1947)
· "Liebling der Welt" (1949)
· "Erzherzog Johanns grosse Liebe" (1950) Erzherzog Johann, mit Marte Harell, Christl Mardayn, Josef Meinrad, Leopold Rudolf, Albin Skoda, Franz Herterich, Oskar Sima
· "Verträumte Tage" (1950)
· "Heidelberger Romanze" (1951)
· "Das letzte Rezept" (1951)
· "Bis wir uns wiederseh'n" (1952)
· "Der träumende Mund" (1952)
· "Ein Herz spielt falsch" (1953)
· "Solange du da bist" (1953)
· "Tagebuch einer Verliebten" (1953)
· "Bildnis einer Unbekannten" (1954)
· "Ludwig II." (1954) Ludwig II., mit Rudolf Fernau, Erica Balqué, Klaus Kinski, Ruth Leuwerik, Paul Bildt, Erik Frey
· "Hanussen" (1955; ebenso Regie), mit Klaus Kinski, Siegfried Lowitz, Erni Mangold, Franz Muxeneder, Liselotte Pulver, Helmut Qualtinger, Reinhard Kolldehoff
· "Ich suche Dich" (1955/56; ebenso Regie)
· "Mein Vater, der Schauspieler" (1956)
· "Herrscher ohne Krone" (1956)
· "El Hakim" (1957)
· "... und nichts als die Wahrheit" (1958)
· "Peter Voss, der Millionendieb" (1958) Peter Voss, mit Ingrid Andree, Margit Saad, Mara Lane, Peter Mosbacher, Peter Carsten, Henri Cogan, Boy Gobert, Hans Leibelt, Ludwig Linkmann, Franz-Otto Krüger, Walter Giller
· "Il bacio del sole" (1958; dt. Don Vesuvio und das Haus der Strolche; Italien)
· "Helden" (1958) Bluntschli, mit Liselotte Pulver, Ellen Schwiers, Jan Hendriks
· "Menschen im Hotel" (1959)
· "Abschied von den Wolken" (1959)
· "Scheidungsgrund: Liebe" (1960)
· "Es muss nicht jederzeitKaviar sein" (1961) Thomas Lieven, mit Eva Bartok, Senta Berger
· "Das Riesenrad" (1961)
· "Axel Munthe, der Arzt von San Michele" (1962)
· "Frühstück im Doppelbett" (1963)
· "Onkel Toms Hütte" (1965)
· "El Marques" (1965; dt. Der Marquis - der Mann, der sich verkaufen wollte; Spanien)
· "Non faccio la guerra...faccio l'amore" (1966; dt. Geh ins Bett, nicht in den Krieg; Italien)
· "Komm, süßer Tod" (1969)
· "Liebesvögel" (1969)
· "Das weite Land" (1970), Buch: Arthur Schnitzler, mit Helmut Qualtinger, André Heller, Michael Heltau
· "Die Fliege und der Frosch" (1970; ZDF)
· "Auferstehung in Lugano" (1986; ZDF)
· "Herbst in Lugano" (1987/88; ZDF)
· "Ich möchte obendrein erwachsen werden" (1990; BR)

 4 Weblink

Gedenkbuch für O.W. Fischer (http://www.ow-fischer.gedenkbuch.info/).


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