Abebooks.de - Antiquarische und gebrauchte Bücher
Lesezeichen setzen | Seite empfehlen
   Navigation

 Zur Startseite

 Zufälliger Artikel

 Impressum
   Verwandte Artikel

 Durchlassrichtung

 Elektronen

 Empfindlichkeit

 Lichtwellenleiter

 Nachrichtentechnik

 Optoelektronik

 Raumladungszone

 Verhalten

 Wechselstrom

 Widerstand

   
    
      

A B C D E F
G H I J K L
M N O P Q R
S T U V W X
Y Z


eXTReMe Tracker
  

 PIN-Diode - Definition und Bedeutung

Sie haben im Ilexikon erfolgreich nach der Definition, der Bedeutung oder Informationen zum Begriff 'PIN-Diode' gesucht. Hier finden Sie eine Beschreibung, Erklärung, Definition, die Bedeutung sowie viele aktuelle Infos zum Begriff 'PIN-Diode' und damit verwandten Themen.

Die PIN-Diode (engl. positive intrinsic negative diode) und die APD (engl. avalanche photo diode) sind beide optische Empfänger (Detektor) sog. Fotodioden, sie wandeln Lichtsignale in elektrische Signale um. Sie ist ein elektronisches Bauelement.
Beide Dioden-Typen werden in der Optoelektronik für die optische Nachrichtentechnik für Lichtwellenleiter (LWL) verwendet. Je nach Anwendungszweck wird eine der beiden eingesetzt:
Vorteile PIN-Diode
· temperaturstabiler
· kostengünstiger
Vorteile APD
· empfindlicher
Unterschiede in der Funktion:
Die PIN-Diode ist ähnlich wie eine Silizium- oder Germanium-Diode aufgebaut, allerdings befindet sich die P-dotierte Schicht nicht direkt bei der N-dotierten Schicht. Ein kleiner undotierter Bereich befindet sich dazwischen. Dieser Teil befindet sich hinter einem Fenster. Trifft Licht auf das unbehandelte Silizium, werden Elektronen aus dem Gitter gerissen. Diese erzeugen ein ähnliches Verhalten wie die beiden dotierten Schichten und folglich das einer Diode.
Die APD nutzt den Avalanche-Effekt, wie er in Zener-Dioden verwendet wird.
Die PIN-Diode hat eine p-, eine i- und eine n-Zone. Die i-Zone ist schwach n-dotiert (gezielt verunreingt). i steht für intrinsic. Sie enthält fast keine freien Ladungsträger und ist folglich hochohmig.
Betreibt man die Diode in Sperrrichtung, ergibt sich in der p- und der i-Zone eine unterschiedlich breite Raumladungszone (RLZ). Durch die breite RLZ in der i-Zone sind diese Dioden für hohe Sperrspannungen geeignet.
In Durchlassrichtung funktioniert die p-i-n-Diode ähnlich wie eine normale Halbleiterdiode, allerdings nur bis ca. 10 MHz. Über 10 MHz wirkt sich die Sperrschichtkapazität so aus, dass ebenso die negative Halbwelle durchgelassen wird.
Überlagert man dem Wechselstrom einen Gleichstrom, so kann man mit diesem Widerstand der i-Zone steuern. Man erhält folglich einen steuerbaren Hochfrequenzwiderstand.
Spitzenwerte für die Empfindlichkeit liegen unter -40 dB (25 Mibit/s) und bei -55 dB (2 Mibit/s) bei 850nm Wellenlänge.
Schema einer p-i-n-Diode
vergrößern
Schema einer p-i-n-Diode

 Verwendung

Gleichrichter, Hochfrequenzanwendung, Fotoempfangsdioden in Lichtwellenleitern (LWL)

Infos zu Ilexikon.com
Wir hoffen dass Sie alle gewünschten Informationen zum Begriff 'PIN-Diode' gefunden haben. Alle Informationen zur Definition des Begriffs PIN-Diode und zur Bedeutung des Wortes PIN-Diode werden Ihnen kostenlos bereitgestellt. Unser Traffic und unsere Programmierarbeit finanziert sich ausschließlich durch Werbeeinnahmen. Wir danken für Ihren Besuch und hoffen dass Sie unser Portal zusätzlichempfehlen.

 Weiteres zu dem Artikel


Sie möchten die Besucher Ihrer Internet-Seite auf weiterführende Definitionen und Informationen zum
Thema "PIN-Diode" aufmerksam machen? Dann platzieren Sie doch einfach folgenden Link auf Ihre Homepage:

<a href="http://www.ilexikon.com/P-i-n_Diode.html" title="Definition und Informationen zu dem Thema PIN-Diode">PIN-Diode</a>
 
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel PIN-Diode aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar.