Einst an den Nordhängen des
Altai umherziehend, begann er ab 1130 die Stämme der
Mongolen blutig zu unterwerfen und ein mongolisches Großreich zu errichten.
Er heiratete 1135 die Mongolin Goa Kulkua Khatun und aus dieser Ehe gingen mehrere Söhne hervor.
Auf dem Höhepunkt seiner Macht fiel er gegen 1147 in
China ein. Die
Jinherrscher begannen darauf hin, sich der
Kerulen-Tataren - die seit jeher die Feinde der Mongolen waren - als Waffenbrüder und Grenzschützer zu bedienen.
Nach einem erneuten erfolglosen Einfall in China wurde Kabul Khagan um 1150 von den vereinigten chinesisch-tatarischen Truppen vernichtend an der Kerulenquelle geschlagen. Kabul Khagan wurde schwer verwundet und verstarb knappe Zeit später.
Seine Söhne Önkin, Khutula und Bardam Bahadur versuchten das auseinanderfallende Mongolenreich obendrein gegen die Tataren zusammen zu halten. Doch ungefähr 1161 entzweiten sich die
Klans und die Mongolen fielen in einen blutigen
Bürgerkrieg - genau das hatten die Chinesen und Kerulen-Tataren bezweckt.
Kabul Khagans Enkel, Yesügai Bahadur, begann ab 1151 seinen eigenen Stammesstaat aufzubauen: Vom Burhan Chaldun ausgehend, unterwarf er in knapper Zeit neun Stämme, doch erst dessen Sohn war es gegönnt, die Mongolen nochmal zu vereinen -
Temujin.
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