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|  | | Qaidu Khan - Definition und Bedeutung |
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Aufgrund der Entmachtung seiner Famile durch Möngke Khan (reg. 1251-59) war er zunächst ohne Einfluß. Er stieg erst als Parteigänger Arigkbughas im Nachfolgekrieg mit Kubilai 1260-64 nochmal auf.
Bei den dynastischen Streitigkeiten im Hause Tschagatei setzte er sich 1271-74 als Seniorpartner des neuen Khans Du´a (reg. 1274-1306) durch und wurde so zum maßgeblichen Fürsten Innerasiens. Als solcher konnte er die zentralisitische und prochinesische Politik Kubilai Khans ( Yuan-Dynastie: chinesische Hauptstadt, Beamte und Denkweise) wirkungsvoll ablehnen. Die von ihm unterstützten bzw. angezettelten Versuche zum Sturz der Yuan-Dynastie schlugen allerdings fehl.
Qaidu war religiös tolerant, neigte zum Islam und schützte trotz seiner nomadischen Lebensweise die Städte Mittelasiens.
Nach seinem Tod wurde sein Sohn Tschapar 1306 von Du´a entmachtet, woraufhin sich das Tschagatei-Khanat 1310 neubildete.
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