Der Name der Stammeskonföderation leitet sich von dem Totemtier der turkmenischen Stammesföderation ab. Unter Qara Muhammad (
1380 –
1390) begann der Aufstieg der Qara Qoyunlu, als sie als Verbündete der
Dschalairiden Ostanatolien,
Armenien und
Aserbaidschan beherrschten. Zum Bruch kam es unter Qara Yusuf (
1390 –
1420), der aber wie die Dschalairiden mehrmals von
Timur Lenk vertrieben wurde, sich aber nach dessen Tod
1405 im westlichen
Iran durchsetzen konnte.
1411 eroberte er den
Irak von den Dschalairiden. Hauptstadt des Reichs wurde
Täbriz.
Unter Dschahanschah (
1435 –
1467) erreichte das Reich seinen Höhepunkt.
1447 wurde die Oberhoheit der
Timuriden endgültig abgeschüttelt und bis
1454 weite Teile des Iran erobert. Mit
Herat konnte
1458 sogar die Hauptstadt der Timuriden in
Khorasan knappzeitig erobert werden. Allerdings fiel er
1467 im Kampf gegen die
Aq Qoyunlu, was zum schnellen Untergang des Reiches führte.
1469 wurde der letzte Herrscher der Qara Qoyunlu von den Aq Qoyunlu abgesetzt.