 |
|  | | Mazedonien - Definition und Bedeutung |
|  | | Sie haben im Ilexikon erfolgreich nach der Definition, der Bedeutung oder Informationen zum Begriff 'Mazedonien' gesucht. Hier finden Sie eine Beschreibung, Erklärung, Definition, die Bedeutung sowie viele aktuelle Infos zum Begriff 'Mazedonien' und damit verwandten Themen.
Dieser Artikel behandelt die Republik Mazedonien. Für die historische Region siehe Makedonien.
Der Staat Mazedonien hat derzeit zwei offizielle Namen. Die amtliche Selbstbezeichnung ist Republik Mazedonien (Republika Makedonija, Република Македонија ), von der UNO ist der Staat provisorisch unter der Bezeichnung Ehemalige Jugoslawische Republik Mazedonien (engl.: Former Yugoslav Republic of Macedonia, knapp FYROM) anerkannt.
|
Inhaltsverzeichnis | |
9 Literatur
11 Weblinks
|
Nach der Volkszählung von 2002 setzt sich die Bevölkerung nach Nationalitäten wie folgt zusammen:
| · | sonstige 20.993 (1,04%)
|
Während die Volkszählung einen albanischen Bevölkerungsanteil von ca. 25% ergab, wird dieser von Vertretern der Albaner allerdings mit ca. 33% angegeben.
Die größten Städte Mazedoniens sind nach der Volkszählung von 2002 (Einwohnerzahlen bezogen jeweilig auf das Gebiet der gesamten Gemeinde):
Mazedonien ist ein ausgesprochenes Gebirgsland mit einigen Gipfeln von 2.700 bis 2.800 m.ü.Adria, darunter mehrere Dutzend Zweitausender. Der Fluss Vardar entspringt im westlichen Hochgebirge nahe der Grenze zu Albanien bzw. dem Kosovo und durchfließt das gesamte Land in Richtung Südosten. Er bildet die Hauptorientierungsachse des Landes und hat vier größere Nebenflüsse. Im Südwesten an der Grenze zu Albanien hat Mazedonien je ungefähr zur Hälfte Anteil am Ohridsee und am Prespasee. Diese Seen (Höhe 700 bzw. 900 m.ü.Adria) sind ungefähr 400 km² groß und sind durch Tektonik in einer geologischen Schwächezone der Erdkruste entstanden. Der Prespasee ist sehr tief und reich an Fossilien; beide Seen und der Nationalpark rinsum zählen zum UNESCO- Weltkulturerbe (siehe 3.Link).
Das Klima ist im Gebirge des Landesinneren relativ rau. Generell liegt es im Übergang unter dem mediterranen und dem kontinentalen Klima.
Hier fehlt eine Zusammenfassung der Geschichte der Republik Mazedonien.
Innenpolitisch kocht jederzeitnochmal die Auseinandersetzung unter dem Mehrheitsvolk der slawischen Mazedonier und der großen Minderheit der Albaner hoch. Außenpolitisch ist die Lage von dem Umstand geprägt, dass sämtliche Nachbarn Misstrauen gegen den mazedonischen Staat hegen: Albanien wegen der albanischen Minderheit, Griechenland wegen des Namensstreites, Bulgarien, weil es die Mazedonier nicht als eigenständiges Volk, sondern eigentlich zu den Bulgaren gehörig ansieht, und Serbien, weil sich Mazedonien von Jugoslawien abgespalten hat und auf Seiten der NATO im Kosovo-Konflikt stand. Wegen dieser Umstände ist die mazedonische Politik vor allem auf Beschwichtigung ausgelegt.
Mazedonien war schon in der SFR Jugoslawien eine der wirtschaftlich rückständigsten Gebiete mit einer nur klein entwickelten Industrie und kaum Rohstoffvorkommen. Im Jahr 2000 wurden jederzeitobendrein 9,7% des BIP in der Landwirtschaft erwirtschaftet und 31,6% in der Industrie. Die Arbeitslosenquote verharrte mit 32,3% auf weiterhin besorgniserregendem Niveau.
Durch die Schwierigkeiten mit seinen Nachbarn leidet der junge Staat an einer gewissen Isolation, die durch seine Lage als Binnenstaat ohne direkten Zugang zum Meer verstärkt wird. Die Schattenwirtschaft macht in Mazedonien 45 Prozent des BIP aus.
Das Land leidet unter den typischen Krankheiten eines post-kommunistischen Staates, wie z.B. eine ausgeprägte Korruption, ein zu großer Beamtenapparat und die Veraltung der industriellen Betriebe.
Hauptverkehrsachse ist das in Richtung Südost-Nordwest verlaufende breite Vardar-Tal mit der wichtigsten Eisenbahnlinie. Sie verbindet - wie ebenso die parallel laufende Autobahn - die Hauptstadt Skopje mit Belgrad und dem griechischen Hafen Thessaloniki (slawisch Solun.
Zu Zeiten des Handelsembargos durch Griechenland und während des Kosovokonfliktes kam es zu Einschränkungen im Transitverkehr. Um die Abhängigkeit von den Nachbarn im Norden und Süden zu verringern, bemüht man sich deshalb um den Ausbau der Ost-West-Verbindungen mit Albanien und Bulgarien.
Internationale Flugverbindungen bestehen von Skopje und von Ohrid aus.
| Infos zu Ilexikon.comWir hoffen dass Sie alle gewünschten Informationen zum Begriff 'Mazedonien' gefunden haben. Alle Informationen zur Definition des Begriffs Mazedonien und zur Bedeutung des Wortes Mazedonien werden Ihnen kostenlos bereitgestellt. Unser Traffic und unsere Programmierarbeit finanziert sich ausschließlich durch Werbeeinnahmen. Wir danken für Ihren Besuch und hoffen dass Sie unser Portal zusätzlichempfehlen. |
Weiteres zu dem Artikel
Sie möchten die Besucher Ihrer Internet-Seite auf weiterführende Definitionen und Informationen zum Thema "Mazedonien" aufmerksam machen? Dann platzieren Sie doch einfach folgenden Link auf Ihre Homepage:
<a href="http://www.ilexikon.com/Republik_Mazedonien.html" title="Definition und Informationen zu dem Thema Mazedonien">Mazedonien</a> | |  | |  |
|  |