Als
Therapie bezeichnet man in der
Medizin Maßnahmen zur Behandlung von Krankheiten und Verletzungen. Ziel der Therapie ist die Heilung, die Beseitigung oder Linderung der
Symptome oder die Wiederherstellung der körperlichen oder psychischen Funktion.
Voraussetzung für eine adäquate Therapie ist die Stellung einer korrekten
Diagnose. Wenn eine Therapie aufgrund eines Krankheitsbilds angezeigt ist, spricht man von einer
Indikation.
Therapie beruht auf einer direkten oder indirekten Einwirkung des Therapeuten auf den
Patienten. Die Möglichkeiten der Einwirkung sind vielfältig. In der
Chirurgie wird der Körper des Patienten mit Werkzeugen manipuliert (
Operation). Die
Innere Medizin stützt sich vorwiegend auf die Verabreichung von
Medikamenten (Pharmakotherapie). Die Therapiemethoden in der
Psychiatrie beruhen zum großen Teil auf systematischer
Kommunikation unter Therapeut und Patient.
Gewöhnlich muss die Wirksamkeit eines Therapieverfahrens einer Überprüfung nach
wissenschaftlicher Methode standhalten können, um von der Hochschulmedizin als anerkannt zu gelten (siehe ebenso:
Evidenzbasierte Medizin). Dennoch werden, vor allem außerhalb von Krankenhäusern und Arztpraxen, häufig Methoden eingesetzt, die diese Forderung nicht erfüllen. Siehe hierzu:
Alternativmedizin,
Naturheilkunde.