Es wurde herausgegeben von Kaiser
Galerius, dem Nachfolger
Diokletians, der zusammen mit seinem Unterkaiser
Maximinus Daia die Christenverfolgung anfänglich fortsetzte.
Dann wurde Galerius schwer krank und entschied sich, seine Haltung zu ändern.
Das Dekret enthält keine Komplimente für die Christen, aber es erlaubt ihnen ihre Zusammenkünfte, so weit sie die öffentliche Ordnung nicht stören. Die Christen werden interessanterweise angewiesen, angesichts dieser Toleranz für den Kaiser und das öffentliche Wohl zu beten.
Zahlreiche Christen wurden aus den Gefängnissen entlassen, wohl gezeichnet von der Folter aber dankbar für das, was sie als einen himmlischen Eingriff ansahen.
Galerius starb fünf Tage nach Herausgabe dieses Edikts, was den christlichen Historiker
Lactantius zur Bemerkung veranlasste, dass seine Reue zu spät gekommen sei.
Im Jahre
313 kam es zu
Konstantins Toleranzedikt von Mailand, das üblicherweise als Ende der Christenverfolgung angesehen wird, in der Praxis aber wesentlich weniger änderte als das Toleranzedikt von Nikomedia.
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