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 Vojvodina - Definition und Bedeutung

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Die Vojvodina (sprich "Woiwodina") ist eine Provinz Serbiens. Sie macht den Landesteil nördlich der Donau aus, der bis zum 1. Weltkrieg zu Österreich-Ungarn gehörte. Die Vojvodina beginnt direkt nördlich von Belgrad, das schon zum benachbarten Engeren Serbien gehört. Hauptstadt der Vojvodina ist Novi Sad.
Die Vojvodina ist bekannt dafür, dass sie bis heute ein Gebiet mit großer ethnischer Vielfalt geblieben ist. Neben Serben, die heute die absolute Mehrheit der Bevölkerung stellen, leben hier u.a. Ungarn, Kroaten, Ruthenen, Slowaken, Sinti und Roma, Rumänen und Deutsche (wenn ebenso inzwischen nur obendrein wenige).
siehe ebenso: Woiwode{| border=1 cellpadding=2 cellspacing=0 align=right width=300px style="margin: 0 0 1em 1em; font-size: 80%;" |+Autonomna Pokrajina Vojvodina
Аутономна Покрајина Војводина
|- | style=background:#efefef; align=center colspan=2 |
Vojvodina (Serbien)
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Vojvodina (Serbien)
|- | colspan=2 align=center | Vojvodina (Serbien) |- | width=40% valign=top | Amtssprachen || width=60% | Serbisch, Ungarisch, Slowakisch, Rumänisch, Ruthenisch, Kroatisch |- | Hauptstadt || Novi Sad |- | Fläche
 - Total
 - % Wasser ||
21,500 km²
n/a |- | valign=top | Bevölkerung
 - im Allgemeinen (2002)
 - Dichte
||
2,031,992
94.51/km² |- | valign=top | Volksgruppen
(2002) || Serben: 65.05%
Ungarn: 14.28%
Slowaken: 2.79%
Kroaten: 2.78%
Andere: 15.1% |- | Zeitzone || UTC +1 |}

  Bevölkerung

Die Vojvodina zählt 2.031.992 Einwohner, welche sich folgendermaßen auf die sieben Verwaltungsbezirke verteilen:
· Nördliche Bačka (205.401)
· Südliche Bačka (553.270)
· Westliche Bačka (215.916)
· Nördliches Banat (179.783)
· Zentrales Banat (208.456)
· Südliches Banat (313.937)
· Syrmien (Srem) (309.981)
Die nationale Zugehörigkeit setzt sich laut der Volkszählung von 2002 aus 65,05% Serben, 14,28% Ungarn, 2,79% Slowaken, 2,78% Kroaten, 2,45% Jugoslawen, 1,75% Montenegrinern, 1,50% Rumänen. Die restliche Bevölkerung bilden Albaner, Bosnier, Bulgaren, Bunjewatzen, Goranen, Makedonier, Russen, Ruthenen, Sinti und Roma, Slowenen, Tschechen, Ukrainer und anderen Nationalitäten.
69% der Bürger sind Orthodoxe Christen, 19,1% Katholiken, 3,6% Protestanten.

  Geographie

Die Vojvodina wird geprägt von drei großen Flüssen. Die Donau bildet zunächst die Grenze zum Westen und fließt dann mitten durch sie hindurch. Von Norden kommt die Theiß und von Westen die Save. Beide münden bei Belgrad in die Donau. Die Vojvodina ist durch diese Flüsse nebenher in drei Regionen gegliedert: Syrmien, Banat und Batschka.
Im Südwesten, unter Donau und Save, liegt Syrmien (serbisch Srem). Nördlich von Syrmien liegt die Batschka (Bačka). Die Donau bildet hier wie auch die Westgrenze als ebenso die Südgrenze, da der Fluss hier von der Nord-Süd-Richtung nach West-Ost abknickt. Die Theiß ist die Grenze unter der Batschka und dem Banat. Das Banat liegt also östlich der Theiß und nördlich der Donau, und ist besser gesagt der serbische Teil des Banats, weil es ebenso ein rumänisches Banat gibt.
Geographisch betrachtet ist die Vojvodina 21.500 km² groß, den größten Teil der Provinz nimmt die Pannonische Tiefebene ein.
Die Hauptstadt ist Novi Sad an der Donau, eine an sich junge Bürgerstadt. Weitere wichtige Städte sind Ruma, Sremski Karlovci und Sremska Mitrovica in Syrmien; Subotica, Sombor und Bačka Topola in der Batschka; und Zrenjanin, Kikinda, Pančevo und Vršac im Banat.
Die Vojvodina gilt als die Kornkammer Serbiens. In der Frühzeit war hier, wie die Gelehrten wissen, das Pannonische Meer. Man kann sich heute nur schwer vorstellen, dass dort, wo Lerchen schlagen und Kraniche ziehen, in der Vorzeit Fische herumgeschwommen sind. Aber die schwarze, fette Erde, der Humus, die beste Grundlage für Getreide, Industriepflanzen und Gemüse, ist aus Meeresfossilien entstanden.

Quellen u.a.: Jugoslawien, Vojvodina, Nadja Ivanji-Švab, 1991

  Geschichte

Siehe ebenso: Serbien
== Links zur Vojvodina ==* Präsentation der Region Vojvodina (http://www.vojvodina.com/html/english.htm)
Weitere Informationen können eingeholt werden beim Statistischen Institut für Serbien unter http://www.statserb.sr.gov.yu und dem Zentrum für freie Wahlen und Demokratie unter http://www.cesid.org
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