1871 veröffentlichte er eine Denkschrift zur Errichtung eines
Observatoriums zur Beoabchtung der
Sonne. Dies gab den Anstoß zur Gründung des Astrophysikalischen Observatoriums und später zur Errichtung des
Einsteinturmes in Potsdam.
1874 gründete er das Astronomische Recheninstitut, das u.a. die Bahnen einer Vielzahl von Kleinplaneten (Asteroiden) berechnete.
Im Jahre
1875 erfolgte seine Berufung zum ordentlichen Professor.
Foerster wurde in das internationale Komitee zur Einführung des
metrischen Systems gewählt und zum Direktor der Normal-Eichungs-Kommission des
Norddeutschen Bundes ernannt. Das metrische System war
1870 beim Norddeutschen Bund eingeführt worden. Aufgabe der Kommission war die Überwachung des Maß- und Gewichtswesens.
Von
1891 bis
1920 war er Präsident des Internationalen Komitees für Maße und Gewichte.
Zum Gedenken an W. Foerster wurden die Wilhelm-Foerster-Sternwarte in Berlin und der Asteroid (6771) Foerster benannt.
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