W. L. Mann gehört mit
Christian Meyer-Oldenburg zu den beiden rätselhaften
SF-Autoren deutscher Sprache, von denen man glauben möchte, es hätte sie nie gegeben, wären da nicht ihre Bücher. Von W. L. Mann existieren ganze drei Romane mit je sehr eigenwillig abgehandelter Thematik, obwohl die Themen an sich ganz genreüblich sind.
Der Gigant (1971) zum Beispiel ist eine Geschichte über einen Mann, der sich allmählich in ein riesenhaftes, schwachsinniges Monster verwandelt. Das Buch beeindruckt wegen seiner durch und durch tragischen Grundstimmung, die sich bis zu einem ebenso grausamen wie traurigen Höhepunkt steigert und durch die rätselhafte fatalistische Stimmungsleere, die sein Ende im Leser hinterlässt.