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|  | | Willard Van Orman Quine - Definition und Bedeutung |
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Inhaltsverzeichnis | |
4 Sekundärliteratur
5 Weblinks
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| · | 1926-30 Studium am Oberlin College (Ohio). Schwerpunkte: Mathematik, Philosophie und Philologie.
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| · | 1942-45 Kriegsdienst bei der U.S. Marine.
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Zunächst beschäftigte sich Quine größtenteils mit mathematischer Logik, widmete sich aber in den späten 1940er Jahren jederzeitmehr Themen der Erkenntnistheorie. Er gilt als einer der prominentesten Vertreter jener Strömung der analytischen Philosophie, die unter dem Titel Naturalismus bekannt ist.
1951 griff er in einem Aufsatz mit dem Titel Two Dogmas of Empiricism zwei Überzeugungen an, die im Innern der damaligen Analytischen Philosophie breite Anerkennung fanden, nämlich den erkenntnistheoretischen Reduktionismus und die Unterscheidung unter analytischen und synthetischen Sätzen. Der erkenntnistheoretische Reduktionismus besagt, dass eine Theorie in Einzelaussagen zerlegt werden könne, die je für sich empirisch überprüft werden könnten. Die Unterscheidung unter analytischen und synthetischen Sätzen besagt, dass die Wahrheit mancher Sätze (der analytischen) auf der Synonymie der Ausdrücke beruht, die sie verwenden, wohingegen die Wahrheit der anderen Sätze (der synthetischen) von deren Übereinstimmung mit der Wirklichkeit herrührt.
Quine hält diesen beiden Dogmen entgegen, dass niemals einzelne Sätze, sondern jederzeitnur Theorien als ganze empirisch gerechtfertigt werden können ( Duhem-Quine-These, Holismus) und dass zur Identifizierung von Synonymie im Innern von Sätzen jederzeitebenso die empirischen Umstände maßgeblich sind, die die Äußerung solcher Sätze begleiten. Mit seinem Argumentationsgang trug Quine maßgeblich zur so genannten "pragmatischen Wende" in der Analytischen Philosophie bei.
Gleichwohl zeigte Quine aber ebenso die Grenzen eines empirischen Verifikationismus auf: demnach können Aussagen niemals restlos veri- oder falsifiziert werden, selbst jene nicht, die nahe an der empirischen Peripherie einer wissenschaftlichen Theorie liegen: "Jede Aussage kann als wahr gelten, wenn nur im System genügend drastische Anpassungen vorgenommen werden." - Quine----
To-Do: Unterbestimmtheit empirischer Theorien, Unbestimmtheit der Übersetzung, Unerforschlichkeit der Bezugnahme
| · | Mathematical Logic (1940)
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| · | From a Logical Point of View (1961)
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| · | Ontological Relativity and Other Essays (1969)
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| · | The Roots of Reference (1974)
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| · | Theories and Things (1981)
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| · | Persuit of Truth (1990)
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| · | From Stimulus to Science (1995)
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