Ausgangspunkt für diese wiederkehrenden Zeiteinteilungen waren in allen Kulturen die Bewegungen der Gestirne.
Voraussetzung für lineare Zeitrechnungen ist die Vereinbarung eines oder mehrerer Bezugsdaten.
Verglichen mit 1 Milliarde Jahre verhält sich die Spanne eines Menschenlebens wie eine Sekunde zu 5 Monaten.
In den Geschichts- und verwandten Wissenschaften gibt es die Unterscheidung
absolute Chronologie und
relative Chronologie. Auch hier ist mit
Chronologie eine zeitliche Abfolge gemeint.
Absolut ist sie, wenn sich diese Abfolge (z. B. Herrscherlisten,
dendrochronologische Abfolgen) sich an die Gegenwart anbinden lassen. Z.B. durch genau datierte Fixpunkte, durch die man weiß, wann genau vor unserer Zeit ein Element dieser Abfolge existierte. Dadurch kann dann die ganze Abfolge absolut datiert werden. Als
relativ wird eine Chronologie bezeichnet, wenn man wohl Ereignisse, Funde etc. untereinander in eine zeitliche Abfolge bringen, allerdings nicht bestimmen kann, wie lange diese Abfolge vor der Gegenwart lag, da ein Fixpunkt zur Gegenwart fehlt.
(s. hierzu ebenso
Altersbestimmung)Für die Zeitmessung haben neuzeitliche Erfindungen wie die
mechanische Uhr, die
Atomuhr sowie die
C-14 Methode Bahnbrechendes geleistet.